Birgit Bittkowski in einem Pavillon mit Blick über den See

Über mich

„Wenn du meine Gefühle fühlen willst!“

Ich bin in Potsdam mit meinem jüngeren Bruder aufgewachsen. Ich wusste, dass ich anders bin und habe nie über meine Welt, die ich wahrnehme, gesprochen. Mein familiäres Umfeld war nicht gerade leicht. Ich wünschte mir so sehr, dass es allen, die ich liebe, einfach nur gut gehen möge. Eines Nachts, ich stand draußen auf dem Balkon, weinte ich hemmungslos. Ich hob die Arme zum Mond und flehte ihn an, er möge doch bitte Hilfe schicken. Doch es kam keine. Wenige Tage später musste ich durch verschlossene Türen mit ansehen, wie mein Vater in einer Zwangsjacke abgeholt wurde. Das brach mir das Herz. Und so beschloss ich, mit 11 Jahren, meine Welt in einen Tresor zu schließen.

Kurz nach der Grenzöffnung siedelte ich mit meinem damaligen Mann nach Duisburg. Ich war eine selbstbewusste Frau, hier fühlte ich mich wie ein Kind in der Fremde. Ich erwarb den Führerschein, kaufte mir mein erstes Auto, einen Käfer. Nach meiner zweiten Ausbildung als Krankenschwester arbeitete ich als Fachschwester für Intensiv- und Anästhesiemedizin auf einer neurochirurgischen Intensivstation. Der schmale Grat zwischen Leben und Tod begegnete mir. Ich war so fasziniert davon, sah Wunder, die ich nicht für möglich gehalten habe.

10 Jahre später, um das Leben Anderer kämpfend, brauchte ich eine Auszeit. Mit einem alten Toyota Land Cruiser tauchte ich in das Land der Aborigines ein. Diese Welt des Seins hatte ich ganz vergessen: angeln, Feuer machen, Brot in der Erde backen, draußen leben. Und genau an diesem besagten 11. September kehrte ich nach Deutschland zurück. Mir war bewusst, dass ich nicht mehr da weitermachen konnte, wo ich vor einem Jahr aufgehört hatte. Unter 1000 Bewerberinnen war ich eine der Wenigen, die in Bochum zu der Ausbildung zur Logopädin angenommen wurde. Drei Jahre später, mit erfolgreichem Abschluss in der Tasche, begab ich mich in die Selbständigkeit.

Für mich war das selbstverständlich. Ich wusste, was die Patienten brauchten, noch bevor sie auf dem Stuhl mir gegenüber Platz nahmen. Ich machte mir keine Gedanken darüber. Doch die Außenwelt wurde lauter, sie spiegelte mir: „Du hast ein Potential in Dir, was dir nicht bewusst ist!“ Meine allerbeste Freundin sagte: „Birgit, du bist die Seherin.“ Ich antwortete: „Hör auf damit. Davon will ich nichts wissen. Ich bin doch nicht verrückt!“ Und meine Mädels auf Arbeit sagten: „Wir werden uns einen Alu-Hut basteln, damit du nicht mehr in unsere Köpfe schauen kannst!“ Ich lachte nur.

Nach 20 Jahren hatte ich drei Unternehmen in Folge aufgebaut, mir einen Namen gemacht, war eine hochqualifizierte Therapeutin, ein Coach auf vielen Gebieten, Tanztherapeutin, Frauen-Tempel-Führerin, 2 Spirit-Coach-Ausbildungen und habe an vielen Seminaren und Live-Events bei Dr. Joe Dispenza und Eckhart Tolle teilgenommen. Bis mir das Medium Bea Rubli über den Weg lief. Im Januar 2023 öffnete ich den Tresor, unbewusst. Und mit einem Schnipp war ich in einer Welt, die ich kaum in Worte fassen kann. Nun hatte ich den Salat und ich stand vor der Entscheidung: gehe ich weiter oder schließe ich die Tür. Dreimal dürft ihr raten…

Bea, was soll ich sagen, du bist mir eine Mentorin und liebe Freundin geworden. Von ganzem Herzen, DANKE LIEBE BEA!

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